20 Februar 2011 0 Kommentare

Bei Genf steht der Large Hadron Collider

Informationen über den LHC in GenfEin gemeinsames Bauprojekt, welches Unsummen verschluckte war der Large Hadron Collider, oder besser gesagt der LHC. LHC ist das offizielle Kürzel für diese Einrichtung, die ab dem Jahre 1994 gebaut wurde. Nachdem über 2 Milliarden Euro verbaut wurden, konnte das LHC im 2008 in Betrieb genommen werden.

Allgemeines zum LHC

In diesem Objekt sollte Kernforschung einen großen Fortschritt in der Untersuchung von Teilchenbeschleunigung machen. Weil bei dieser Art von Experimenten auch große Mengen an Daten anfallen. Doch nicht nur die Datenmengen mussten bewältigt werden auch die Leistungen der Rechner mussten gebündelt werden. Dadurch wurde auch noch eine Forschungseinrichtung für dezentrale Computernetzwerke errichtet. Weitere Informationen zu dem Thema sind unter Computing am LHC zu finden. Natürlich gab es auch Gegner dieses Projekt, doch die Eilanträge der Gegner wurden am Europäischen Gerichtshof abgewiesen. Das LHC gehört zu CERN, der europäischen Organisation für Kernforschung. Sie ist ein Zusammenschluss von mehreren europäischen Staaten.

Auf die Stromversorgung kommt es an

Der Stromverbrauch bei diesem Teilchenbeschleuniger ist enorm. Er liegt im Jahr bei 700 bis 800 GWh und ist im Winter fast abgeschaltet. Das Kanton Genf verbraucht zum Vergleich ca. 11.4000GWh im Jahr. Diese Werte müssen vor allem Menschen aus ärmeren Ländern schon etwas ins Staunen bringen. Vor allem die ärmeren, Dritte Welt Länder verbrauchen nicht so viel Strom wie die großen Industrienationen, wie beispielsweise Deutschland. Aus diesem Grund ist es natürlich sehr wichtig, die Energiediskussionen allgemein in die richtigen Bahnen zu lenken, da ein enormer Bedarf an Energie besteht.

Trotz aller Sicherheit und Besonnenheit

Am 19 September 2008 kommt es zu einem Zwischenfall im 3 – 4 des Beschleunigers im LHC. Hierbei wurden einige Bauteile stark beschädigt und diese müssen ersetzt werden. Die Gründe für den Unfall sind nicht bekannt. Da bei dem Unfall sehr hohe Temperaturen entstanden, musste der komplette Abschnitt auf Raumtemperatur zurück gekühlt werden. Da im Winter am LHC sowieso Truhe herrscht, wurde die Winterpause genutzt, um ein Frühwarnsystem einzubauen. Die erneute Inbetriebnahme fand dann im Frühjahr 2009 statt. Heute arbeitet die komplette Anlage wieder einwandfrei und liefert regelmäßig neue Forschungsergebnisse. Die Leistung der Anlage wurde mit der Reparatur auch noch erhöht und er soll in etwa einem Jahr seine volle Leistung erreicht haben.

Der LHC ist nicht ganz unumstritten

Mittlerweile gibt es viel Stimmen zu der Arbeit vom LHC. Einige sagen, dass die Ergebnisse aus der Arbeit von dem LHC am Erdbeben von Japan schuld sein und das durch eine große Atomkatastrophe hervorgerufen wurde. Andere sagen Weltuntergänge wegen dem LHC voraus. Das sind Behauptungen, die natürlich mit Fakten hinterlegt werden. Sie werden wohl im Rahmen des Möglichen sein, doch muss denn alles geglaubt werden? Am LHC machen Menschen ihre Arbeit und diese ist für den normalen Bürger dieser Welt schwer zu verstehen. Doch daraus Angst zu schüren ist doch überflüssig. Es ist wichtig, dass die Menschen wissen, was um sie rum passiert. Daher sollten solche Dinge wie das LHC ihre Arbeit in Ruhe machen.

Img: willem169 – Fotolia

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