Physik

Ein Physikstudium ist auch für Menschen aus ärmeren Ländern möglich

Über die Bildungschancen beim PhysikstudiumBesonders um jungen Menschen ein Studium zu ermöglichen, hat es sich Deutschland zur Aufgabe gemacht, besonders arme Länder zu unterstützen. Ob nun ein Physikstudium oder andere Fächer, den Studierenden aus ärmeren Ländern soll alles ermöglicht werden. Hierzu wurden viele Länder auch beim Aufbau von zerstörten Fakultäten unterstützt, welche in Kriegsjahren gelitten haben. So ist es mittlerweile in vielen Krisenregionen auf der Welt wieder möglich, ein Studium aufzunehmen, und dieses dann auch mit Fleiß und Engagement abzuschließen.

Wie können Bildungschancen ermöglicht werden?

Für die Studenten ist ein so ein Physikstudium in Deutschland etwas ganz normales. Jedoch ist es in anderen, ärmeren Ländern überhaupt nicht alltäglich, die Chance auf so ein Studium zu bekommen. Aus diesem Grund sollte man einmal sehr glücklich und froh darüber sein, die Chance hier für wenig Geld zu bekommen. Jedoch gibt es mittlerweile auch Hilfsorganisationen, die ein Studium in ärmeren Ländern durch Zuwendungen und beispielsweise Spenden ermöglichen. Auch diesen Organisationen sei deshalb eine besonderes Augenmerk geboten, da diese teilweise sehr viel Geld in dieses Engagement stecken.

Wie arbeiten diese Organisationen?

Studieren ohne Grenzen ist beispielsweise eine solche Organisation. Dieses College ist eine Fernuniversität und ermöglicht den Studenten per Internet ein BWL-Studium unter Leitung deutscher Dozenten. Hierzu war es nach vielen Krisenzeiten in vielen Ländern unbedingt nötig, die Universitäten mit Internet zu versorgen. Vor allem schnelle Internetzugänge mussten geschaffen werden. Nur so konnte sichergestellt werden, dass die Studenten auch zu allen Netzwerken für Studierende und alle Informationsquelle des World Wide Web nutzen konnten. Hier kam ein neues Problem auf die Unterstützer des Aufbaus zu. In einigen armen Ländern wurde ursprünglich viel für die wissenschaftlichen Studierenden getan, z. B. das Physikstudium an sich. Leider wurde hier der Bereich der Informatik ganz vergessen. Der Wissensstand vieler ärmerer Länder hing gerade in Bezug auf Computer und Internet Europa komplett hinterher.

Wie konnte man das Problem lösen?

Hier kam die Unterstützung aus Deutschland. Die Technische Universität in Berlin machte es sich schon früh zur Aufgabe vielen ärmeren Ländern hierbei zu helfen. Das Konzept „Informatik und Entwicklungsländer“ wurde ins Leben gerufen. Mit diesem Konzept wurden bereits einige Universitäten wieder aufgebaut, und somit eine moderne Universität mit einem an Europa angepassten Studium, wie z. B. Physikstudium möglich gemacht. Die restlichen Universitäten in vielen ärmeren Ländern werden nach und nach noch umgebaut. Es war überaus wichtig die Universitäten miteinander zu vernetzen. Hierzu benötigte man ein Rechenzentrum. Hierfür benötigte man wiederum Studenten, die später vor Ort das Rechenzentrum betreiben und am Laufen halten mussten. Somit konnten die Studenten neben einem Physikstudium auch ein Informatikstudium anstreben. Gerade das Studium hatte gleich den Vorteil, dass man nach erfolgreichem Abschluss sofort einen Job bekam. Es wurden sowohl Techniker als auch im Lehramt Menschen benötigt. Aber auch Computerarbeitsplätze innerhalb der Universität mussten eingerichtet werden. Hieran sollte man ja schließlich im Großen und Ganzen sein Physikstudium oder Informatikstudium absolvieren. Die nächste große Aufgabe bestand oftmals auch darin, dass die Computer sowohl die jeweilige Landessprache als auch englische Sprache beherrschen mussten. Hierfür benötigte man Software, die der jeweiligen Landessprache mächtig war. Die TU Berlin (Technische Universität Berlin) bekam hierbei auch Unterstützung vom THW. Das THW war unter anderem für die Verlegung von elektronischen Leitungen und den Aufbau der Serverschränke in einigen Ländern zuständig.

Foto von: Dmitry Nikolaev – Fotolia

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