An der Internationalen Raumstation ISS ist ein Leck entdeckt worden, das einen ungeplanten Außeneinsatz der Astronauten erforderlich macht. Es gebe einen “sehr ernsten Schaden”, sagte der russische Flugdirektor Wladimir Solowjow nach Angaben der Nachrichtenagentur Interfax. Die Weltraumbehörden der USA und Russlands betonten allerdings, weder die Station noch die sechsköpfige Crew seien in Gefahr.
Mädchen in den USA bekämpft Leukämie mit Zelltherapie
Ein siebenjähriges Mädchen in den USA hat dank einer Therapie mit körpereigenen Zellen die Leukämie erfolgreich bekämpft. Forscher der Universität Philadelphia veränderten die zu den weißen Blutkörperchen gehörenden T-Lymphozyten des Kindes genetisch dergestalt, dass sie die Krebszellen erkennen und vernichten konnten, wie die Wissenschaftler in der neuen Ausgabe des Fachmagazins “New England Journal of Medicine” berichten.
Schlafmangel macht hungrig – und dick
Mangelnder Schlaf steigert den Appetit und macht dicker. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von US-Forschern der Universität von Colorado in Boulder, die im Magazin “Proceedings of the National Academy of Sciences” veröffentlicht wurde. Demnach führt Schlafmangel zu vermehrtem Energiebedarf und damit zu verstärkter Essenszufuhr. Allein die Tatsache, dass jemand weniger schlafe, mache noch nicht dick, erklärte Kenneth Wright, Leiter der Studie. Allerdings äßen Menschen, die nicht genügend schliefen, tendenziell mehr als sie bräuchten.
EU fördert Forschung an seltenen Krankheiten
Die Erforschung seltener Krankheiten wird von der EU mit weiteren 144 Millionen Euro unterstützt. Das Geld geht an 26 europäische Wissenschaftsprojekte und soll das Leben von rund 30 Millionen Europäern verbessern, die an seltenen Krankheiten leiden, wie die EU-Kommission am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Gefördert werden auch neun Projekte aus Deutschland. Krankheiten gelten in Europa als selten, wenn nicht mehr als ein Mensch unter 2000 daran erkrankt ist.
Superrechner im Forschungszentrum Jülich eingeweiht
Der aktuell schnellste Supercomputer Europas ist im Forschungszentrum Jülich eingeweiht worden. Der neue Spitzenrechner JUQUEEN kommt auf eine maximale Rechenleistung von 5,9 Petaflops, das sind rund sechs Billiarden Rechenoperationen pro Sekunde, wie die Forschungseinrichtung mitteilte. Zugleich ist JUQUEEN einer der weltweit energieeffizientesten Superrechner. Er soll den Forschern insbesondere in den Neurowissenschaften neue Möglichkeiten für aufwändige wissenschaftliche Simulationen ermöglichen.
