Die Autoren einer viel beachteten Studie zu geklonten menschlichen Stammzellen haben Schlampereien eingeräumt. Der leitende Wissenschaftler Shoukhrat Mitalipov von der Universität Oregon sagte der Fachzeitschrift “Nature”, dass seinem Team kleinere Fehler unterlaufen seien. Die Aussagekraft der Studie werde dadurch aber nicht in Frage gestellt. “Die Ergebnisse sind echt, die Zelllinien sind echt, alles ist echt”, sagte Mitalipov.
Woher der Juckreiz kommt
US-Forscher sind dem Geheimnis des Juckreizes auf die Spur gekommen. Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin “Science” berichteten, ist ein bestimmtes Molekül, das sich in einer spezifischen Nervenzelle im Rückenmark festsetzt, für das peinigende Gefühl verantwortlich – zumindest bei Mäusen. Experimente mit den Nagern ergaben, dass die Nervenzelle nach dem Andocken des sogenannten Nppb-Moleküls ein Signal aussendet, das im Gehirn als Juckreiz wahrgenommen wird.
West-Pharmakonzerne betrieben offenbar Versuche in DDR
Westliche Pharmakonzerne sollen in mehr als 50 DDR-Kliniken hunderte Medikamentenstudien in Auftrag gegeben haben. Wie der “Spiegel” berichtet, dienten in der DDR bis zum Mauerfall in rund 600 Kliniken mehr als 50.000 Menschen als Testpatienten etwa für Chemotherapie-Mittel und Herzmedikamente – oft ohne es zu wissen. Mehrere Testreihen hätten zu Todesfällen geführt und mussten abgebrochen werden. Das Magazin beruft sich auf bislang unbekannte Akten des DDR-Gesundheitsministeriums, der Stasi und des Instituts für Arzneimittelwesen.
Mehr als sechs Millionen Alzheimer-Erkrankte in Europa
In Europa leiden mehr als sechs Millionen Menschen im Alter über 65 Jahren an der Alzheimer-Krankheit und ihre Zahl könnte sich auf zehn Millionen bis zum Jahr 2040 erhöhen. Im Jahr 2011 waren bereits 6,3 Millionen Menschen in Europa an Alzheimer erkrankt, wie das europäische Alzheimer-Kooperationsprojekt Alcove mitteilte. Gleichzeitig gab Alcove eine Reihe von Empfehlungen ab, um die Lebensqualität, die Unabhängigkeit und die persönlichen Rechte der Patienten zu garantieren.
Mädchen in den USA bekämpft Leukämie mit Zelltherapie
Ein siebenjähriges Mädchen in den USA hat dank einer Therapie mit körpereigenen Zellen die Leukämie erfolgreich bekämpft. Forscher der Universität Philadelphia veränderten die zu den weißen Blutkörperchen gehörenden T-Lymphozyten des Kindes genetisch dergestalt, dass sie die Krebszellen erkennen und vernichten konnten, wie die Wissenschaftler in der neuen Ausgabe des Fachmagazins “New England Journal of Medicine” berichten.
